HIER BEFINDEN SICH MIT WIDMUNG VERSEHENE WERKE DER GÄSTE
Zerstörung des Nichts von Moritz W. Rothe

Indem M.W. Rothe im Zuge seines Erstlingswerkes das Erlebnis der Erschütterung durch seine Nietzsche-Lektüre aufarbeitete, stie er auf das bislang unentdeckte Herzstück der Philosophie, welches er an zahlreichen Exponenten der Geistesgeschichte aufzeigt und aus seinen Erkenntnissen zu einer Schlussfolgerung kommt, die in diesen Zeiten kontroverser nicht sein könnte.
So postuliert er nicht nur den einstig frenetischen Herzschlag der Philosophie, sondern auch das nötige Handwerk zur Wiederbelebung selbiger, welches er in seinem abschlie enden Manifest 'Die erschütterte Philosophie' sogleich in die Anwendung bringt.
Dieses Werk ist die schluchzende Schilderung eines von der Philosophie geschlagenen und die Beichte des gerechtesten Kapitalverbrechens eines Autors.
Fuerza Creadora von Pablo Cantuarias

Inspirado por el desarrollo oscuro y agresivo del erotismo en la cultura nocturna de Berlín, entrega Fuerza Creadora una alternativa a los ímpetus transgresivos de la juventud. En Fuerza Creadora se crea un nuevo sentir, en el cual se sintetizan lo erótico y lo obsceno con la paz y la luz. „Fuerza Creadora“ es un contexto de imágenes, palabras y hablas que descubren un lugar hasta ahora nunca alcanzado por ninguna mística, y que permiten al lector que lee imaginando intensamente vivir un orgasmo de paz de luz infinita.
Wörterbuch der Diabolischen Definitionen von Max Haberich

In Zeiten von Safe Spaces, Trigger-Warnungen und Mikroaggressionen bleibt manchem Schriftsteller nichts anderes übrig, als noch fieser zu werden – und ein Wörterbuch zu schreiben. Warnhinweis: Wenn Sie nach einem Abendessen in fröhlicher Runde Begriffe nachschlagen, tun Sie dies auf eigene Gefahr. Der Autor haftet nicht für in der Folge zugrundegehende Freundschaften, Beziehungen, Ehen und Karrieren.
Glanz und Schatten von Max Haberich

Die 1930er: Eine Ära des Swing und der freien Moral, in der Johannes Heesters im Frack und Zylinder über die Bühne tanzte und Olga Tschechowa als brünette „Göttin der Leinwand“ den weiblichen Hollywoodstars Konkurrenz machte. Die Schauspieler und Künstler, die im Dritten Reich geblieben waren, führten ein glamouröses Leben, das auch im Krieg weiterbestand. Aber sicher war keiner von ihnen.
Clara Winter kommt aus der schwäbischen Provinz nach Berlin, um Schauspielerin zu werden – und wird schnell hineingezogen in die erotischen und politischen Intrigen der Kollegenschaft, die ganz hoch hinaus oder einfach den Fängen der Gestapo entkommen will.
Dann bekommt ihr Freund, ein Pilot an der Ostfront, Bilder von gewissen Lagern in die Hände. Er versucht, sie durch einen diplomatischen Kanal in die USA, der den ganzen Krieg über offenbleibt, Journalisten zu übermitteln. Diese wollen Photos von Greueltaten aber nicht veröffentlichen, weil ihre Agentur ein eigenes Abkommen mit der NS-Führung eingegangen ist.
Glanz und Schatten verdeutlicht die wachsende seelische und ideologische Distanz zum Regime, welche unter den in der Scheinwelt der Unterhaltungsindustrie Gefangenen nach und nach wuchs. Indem er die Innensicht der Charaktere in ihrem Oszillieren zwischen glänzender Oberfläche und permanenter, subkutaner Bedrohung freilegt, kann dieser Roman als Ergänzung und zugleich Korrektiv der häufig moralisch geprägten Sicht auf diese Epoche betrachtet werden.